Mai 21

Der größte deutsche Energiekonzern E.ON hat im ersten Quartal dieses Jahres mehr Strom und Gas als im Vorjahr verkauft und seinen Umsatz deutlich gesteigert. Die Erlöse kletterten um 8 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.

Dagegen ging das Ergebnis vor Steuern und Zinsen um 1 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zurück und der bereinigte Konzernüberschuss sank um 7 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der DAX-Konzern übertraf mit seinem Umsatzwachstum zwar die Erwartungen von Analysten, lag mit seinen Ergebniszahlen aber leicht unter den Prognosen. Die E.ON-Aktie fiel bis gegen 13.00 Uhr um 1,2 Prozent auf 123,63 Euro

Das Geschäft werde zunehmend durch den schärferen Wettbewerb auf den europäischen Strom- und Gasmärkten, das weiterhin sehr hohe internationale Energiepreisniveau sowie den steigenden Regulierungsdruck bestimmt, erklärte E.ON. In diesem schwierigen Umfeld habe sich das Geschäft von Europas größtem privatem Energieunternehmen auch im ersten Quartal 2008 weiterhin positiv entwickelt. Den Rückgang des bereinigten Konzernüberschuss führte das Unternehmen auf die Zinsaufwendungen für das Investitionsprogramm zurück, die erst in der Zukunft zu höheren Erträgen führen werden.

Für das Gesamtjahr erwartet E.ON weiterhin einen Anstieg des sogenannten Ergebnisses vor Steuern und Zinsen von fünf bis zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den bereinigten Konzernüberschuss wird ein leichter Anstieg in Aussicht gestellt. Operative Ergebnisverbesserungen würden dabei teilweise durch erhöhte Zinsaufwendungen kompensiert.

(ddp)

Mai 21

Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE ist mit einem höher als erwartet ausgefallenen Gewinnrückgang ins Jahr gestartet. Der Gewinn brach im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund von Belastungen aus dem Emissionshandel und der Netzregulierung um rund die Hälfte auf 809 Millionen Euro ein, wie der Konzern am Donnerstag in Essen mitteilte.

Aktie des Tages: RWEDas um Sondereffekte bereinigte Nettoergebnis im ersten Quartal verringerte sich den Angaben zufolge leicht von 1,38 Milliarden auf 1,42 Milliarden Euro. Der Umsatz wuchs um drei Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um zehn Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Analysten lagen mit ihren Prognosen leicht über den RWE-Ergebnissen. Sie hatten im Mittel mit einem Umsatz von 13,47 Milliarden Euro, einem Betriebsergebnis von 2,63 Milliarden Euro und einem Nettoergebnis von 826 Millionen Euro gerechnet.

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Mai 21

Der angeschlagene Chiphersteller Infineon steht offenbar vor einem Führungswechsel. Wie die “Börsen-Zeitung” (Freitagausgabe) berichtet, verlässt der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Ziebart das Unternehmen zum Monatsende. Nach “Handelsblatt”-Informationen ist dagegen ein Rücktritt zum 1. Juli im Gespräch.

Aktie des Tages: InfineonInfineon macht seit Jahren Verluste. Zudem gibt es Streit um die richtige Strategie. Die Aktie ist das mit Abstand günstigste Papier im DAX. Am Freitag notierte das Papier bei 7,01 Euro und ist damit weit vom einstigen Höchststand von rund 95 Euro entfernt.

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