Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE ist mit einem höher als erwartet ausgefallenen Gewinnrückgang ins Jahr gestartet. Der Gewinn brach im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund von Belastungen aus dem Emissionshandel und der Netzregulierung um rund die Hälfte auf 809 Millionen Euro ein, wie der Konzern am Donnerstag in Essen mitteilte.
Das um Sondereffekte bereinigte Nettoergebnis im ersten Quartal verringerte sich den Angaben zufolge leicht von 1,38 Milliarden auf 1,42 Milliarden Euro. Der Umsatz wuchs um drei Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um zehn Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Analysten lagen mit ihren Prognosen leicht über den RWE-Ergebnissen. Sie hatten im Mittel mit einem Umsatz von 13,47 Milliarden Euro, einem Betriebsergebnis von 2,63 Milliarden Euro und einem Nettoergebnis von 826 Millionen Euro gerechnet.