Mai 21

New York (aktiencheck.de AG) - Andreas Willi, Nick Paton, Julia Varesko und Vanessa Guy, Analysten von J.P. Morgan Securities, bewerten den Anteilschein des niederländischen Unternehmens Philips (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) mit “neutral”.

Philips habe einen informativen Healthcare Day für Analysten veranstaltet und ein Update zur Situation auf dem US-amerikanischen Markt und zu der Akquisition von Respironics gegeben. Zusammenfassend laute die Botschaft von Philips, dass die Healthcare-Sparte durch wesentlich mehr als nur den Imaging-Bereich gekennzeichnet sei, welcher die Diskussion der vergangenen zwölf Monate dominiert habe.

Philips habe das Ziel einer EBITA-Marge von 15% bis 17% für 2010 bestätigt und erwarte eine Beschleunigung des organischen Umsatzwachstums in den Jahren 2009 und 2010 auf 6% bis 8%. Die EPS-Schätzung von J.P. Morgan Securities für die Fiskaljahre 2008 und 2009 liege bei 1,45 EUR bzw. 1,68 EUR, woraus sich ein KGV von 17,1 und 14,7 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie sehe man unverändert bei 28,00 EUR.

Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von Philips “neutral”. (Analyse vom 19.05.08) (19.05.2008/ac/a/a)

Analyse-Datum: 19.05.2008

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Mai 21

New York (aktiencheck.de AG) - Andrey Gromadin und Nadia Kazakova, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen die Aktie des russischen Unternehmens LUKoil (ISIN US6778621044/ WKN 899954) mit “overweight” ein.

Das kasachische Finanzministerium habe die Tochtergesellschaften von LUKoil auf eine vorläufige Liste von Unternehmen gesetzt, die von einem neuen Exportzoll betroffen seien. Auf der Liste seien die Unternehmen Turgai Petroleum, Kazakhoil-Aktobe und Karakudukmunai, an denen LUKoil 25% bis 50% halte. Die kasachische Regierung habe im April eine Exportsteuer von 109,91 USD je Tonne bzw. 15 USD je Barrel Rohöl festgesetzt, die ab dem 17. Mai gelte. Regierungsbeamten zufolge müsse jedes Unternehmen, dessen Production Sharing Agreement (PSA) keine Ausnahmeregelung enthalte, den entsprechenden Zoll zahlen.

Die genannten Unternehmen würden 48% zur im Jahr 2008 erwarteten kasachischen Rohölproduktion von LUKoil beitragen. Daher könne man davon ausgehen, dass LUKoil in diesem Jahr Zollzahlungen in Höhe von bis zu 170 Mio. USD leisten müsse. Nach Bekanntgabe des neuen Exportzolls hätten LUKoil-Vertreter allerdings darauf hingewiesen, dass die Tochtergesellschaften von LUKoil festgelegte Zölle zu zahlen hätten und daher nicht von der neuen Regelung betroffen seien. Die Analysten von J.P. Morgan Securities seien der Ansicht, dass LUKoil möglicherweise gegen die Entscheidung der kasachischen Regierung vorgehen werde.

Die Analysten von J.P. Morgan Securities vergeben für die Aktie von LUKoil das Rating “overweight”. (Analyse vom 19.05.08) (19.05.2008/ac/a/a)

Analyse-Datum: 19.05.2008

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Mai 21

Der größte deutsche Energiekonzern E.ON hat im ersten Quartal dieses Jahres mehr Strom und Gas als im Vorjahr verkauft und seinen Umsatz deutlich gesteigert. Die Erlöse kletterten um 8 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.

Dagegen ging das Ergebnis vor Steuern und Zinsen um 1 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zurück und der bereinigte Konzernüberschuss sank um 7 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der DAX-Konzern übertraf mit seinem Umsatzwachstum zwar die Erwartungen von Analysten, lag mit seinen Ergebniszahlen aber leicht unter den Prognosen. Die E.ON-Aktie fiel bis gegen 13.00 Uhr um 1,2 Prozent auf 123,63 Euro

Das Geschäft werde zunehmend durch den schärferen Wettbewerb auf den europäischen Strom- und Gasmärkten, das weiterhin sehr hohe internationale Energiepreisniveau sowie den steigenden Regulierungsdruck bestimmt, erklärte E.ON. In diesem schwierigen Umfeld habe sich das Geschäft von Europas größtem privatem Energieunternehmen auch im ersten Quartal 2008 weiterhin positiv entwickelt. Den Rückgang des bereinigten Konzernüberschuss führte das Unternehmen auf die Zinsaufwendungen für das Investitionsprogramm zurück, die erst in der Zukunft zu höheren Erträgen führen werden.

Für das Gesamtjahr erwartet E.ON weiterhin einen Anstieg des sogenannten Ergebnisses vor Steuern und Zinsen von fünf bis zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den bereinigten Konzernüberschuss wird ein leichter Anstieg in Aussicht gestellt. Operative Ergebnisverbesserungen würden dabei teilweise durch erhöhte Zinsaufwendungen kompensiert.

(ddp)

Mai 21

Der angeschlagene Chiphersteller Infineon steht offenbar vor einem Führungswechsel. Wie die “Börsen-Zeitung” (Freitagausgabe) berichtet, verlässt der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Ziebart das Unternehmen zum Monatsende. Nach “Handelsblatt”-Informationen ist dagegen ein Rücktritt zum 1. Juli im Gespräch.

Aktie des Tages: InfineonInfineon macht seit Jahren Verluste. Zudem gibt es Streit um die richtige Strategie. Die Aktie ist das mit Abstand günstigste Papier im DAX. Am Freitag notierte das Papier bei 7,01 Euro und ist damit weit vom einstigen Höchststand von rund 95 Euro entfernt.

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